Mahnmal für Koustogerako, Livadas und Moni

Im Zweiten Weltkrieg kämpften Partisanen aus Koustogerako, Livadas und Moni gegen die Deutschen, die Kreta besetzt hatten. In der Nähe von Koustogerako gab es eine Höhle, in der ein britischer Funker den Kontakt zwischen den kretischen Widerstandskämpfern und den Briten hielt. Die Deutschen wollten diesen Funker finden, überfielen das Dorf Koustogerako, die Partisanen waren zu dem Zeitpunkt in den Bergen unterwegs. Als die Deutschen Frauen und Kinder des Dorfes zusammentrieben, um sie zu erschießen, griffen die Kreter die deutschen Soldaten an, töteten einige von ihnen, andere konnten fliehen. Später bombardierten die Deutschen Koustogerako, Livadas und Moni.
Den Kriegstoten dieser drei Dörfer ist das Mahnmal am Ortseingang von Koustogerako gewidmet. In drei einander zugewandten Tafeln, jeweils mit den Namen der Dörfer beschriftet, gibt es drei Schichten. Die untere Schicht besteht aus dunklen scharfkantigen Steinen. Sie sehen aus wie Menschenköpfe mit schmerzverzerrten Gesichtern.
Darüber gibt es eine Schicht von hellen glatten Steinen, mit Symbolen beschriftet. Und darüber eine Lage von noch helleren Steinen. Von oben nach unten durchfährt ein marmorner Blitz die drei Flächen.

Mahnmal in Koustogerako
Mahnmal in Koustogerako
Mahnmal in Koustogerako
Mahnmal in Koustogerako
Mahnmal in Koustogerako
Mahnmal in Koustogerako
Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako
Stein im Mahnmal in Koustogerako

© 2022 Manfred Köhler / Inge Wuthe