Chora Sfakion im Zweiten Weltkrieg

Chora Sfakion war der letzte Zufluchtsort für die Verbände der Alliierten auf Kreta im Kampf gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Ende Mai 1941 gelang dort 11000 Soldaten die Flucht vor den deutschen Truppen, indem sie in der Nacht von den Schiffen der Alliierten aufgenommen und nach Alexandria gebracht wurden.
Am 1. Juni 1941 endete die Evakuierung, nachdem die Deutschen die auf einem Bergkamm oberhalb von Chora Sfakion stationierte australische Nachhut umgangen und mehrere Tausend alliierte Soldaten gefangen genommen hatten.
In den folgenden Monaten bis September 1941 schafften es noch weitere 600 Soldaten, über Chora Sfakion den Deutschen zu entkommen.
Der Weg nach Chora Sfakion führt durch die Askifou-Ebene. Dort, in Kares, befindet sich das private ⇒ Kriegsmuseum des George A. Hatzidakis.
Auch über andere Wege drangen die deutschen Soldaten zur kretischen Südküste vor und terrorisierten die Bewohner der Dörfer. So in Moni, Livadas, Koustogerako auf dem Weg nach Sougia. In ⇒ Koustogerako befindet sich ein beeindruckendes Mahnmal zur Erinnerung an die Gräueltaten der Deutschen.

Erinnerung an die Invasion der Deutschen im Zweiten Weltkrieg in Chora Sfakion
Gedenktafel an die Invasion der Deutschen im Zweiten Weltkrieg
Gedenkstätte für von Deutschen im Zweiten Weltkrieg ermordete Kreter
Gedenkstätte für von Deutschen im Zweiten Weltkrieg ermordete Kreter
Friedhof in Chora Sfakion
Hausruinen in Chora Sfakion (2013)
Hausruine in Chora Sfakion (2013)

© 2022 Manfred Köhler / Inge Wuthe